Es ist ja nicht so als werde ich nicht immer davor gewarnt mit dem Feuer zu spielen. Es ist auch nicht so dass ich es häufig mache. Wenn dann aber richtig. Ich hatte am Donnerstag ein paar Freunde kontaktiert weil ich bald ein neues Projekt starte. Unter anderem den North Country Boy. Ja, ja, ja, ja. Ja, ich weiß. Ich sollte nicht...ja, jaaaaaaa. Ich finde ich habe etwaige Sprüche nun schnell ausgekontert. Nun aber ernsthaft. Ich war gestern abend im Kino. Als ich aus dem Kino komme sehe ich einen Anruf in Abwesenheit. Von einer Nummer die ich nicht kenne. Ich tippe erstmal ne SMS so von wegen verwählt. Keine Antwort. Gegen 22.30 Uhr rufe ich an. Niemand nimmt ab. Ich habe jemandem in Verdacht aber diesmal liegt meine Intuition falsch. Die meiner lieben Freundin dafür hundertprozentig richtig. Sie schrieb mir gerade dass sie mir eigentlich meinen Katzenpopo versohlen sollte. Recht hat sie aber sie weiß auch wie gerne ich mich verbrenne. Ich versuche heute morgen gegen 11.30 Uhr nochmal. Niemand nimmt ab. Nach 13 Uhr ein zweiter Versuch und es nimmt jemand ab. Und dass es ausgerechnet der North Country Boy ist schockiert mich. Seine Gegenfrage wer es auch sonst sein soll kontert mich natürlich erstmal richtig aus. Er sagt er ruft mich später an. Ich kenne SEIN später. Mein jetzt heißt erstmal Sport und eine heiße Dusche.
16.02.2014
15.02.2014
I will never regret
Ich kann gar nicht glauben was seit 2012 alles passiert ist. Eigentlich ist ja gar nicht wirklich viel passiert aber ich fühle mich wie umgekrempelt. Ich weiß noch wie schwer und schwierig ich alles empfand. Und wie ich in Dingen gefangen war. Wie schlecht ich mich mit mir selbst gefühlt habe. Wie wertlos. Traurig. Deprimiert. Genervt.
Natürlich ist das nicht alles weg. Aber ich fühle mich kaum noch so. Weil fast alles was die Gefühle hervorgerufen hat aus meinem Leben verschwunden ist. Fast alles? Nee eigentlich tatsächlich sogar alles. Manchmal fühle ich mich als müsste ich all das bereuen was ich getan habe. Aber dann halte ich doch wieder nichts davon. Diese Erfahrungen sorgen doch dafür dass man lernt und weitergeht im Leben. Wenn man hunderte Male vor die Klappe gekriegt hat hält man irgendwann nicht mehr das Gesicht hin. Das kann lange dauern. Monate oder Jahre. Interessanterweise fühlt man sich aber innerhalb von Tagen besser wenn man das Gesicht nicht mehr hin hält. Menschen übertreten hunderte Male die Grenze weil man einfach nie gelernt hat eine Grenze zu ziehen. Weil Übergriffigkeiten im Elternhaus zum Alltag gehörten. Man zieht erst kleine Grenzen. Dann immer größere. Und irgendwann ist da viel Platz. Platz, den wichtige Menschen immer beanspruchen dürfen. Andere Menschen aber nicht mehr.
Ich weiß ich habe Menschen verletzt. Das ist vielleicht das einzige was ich tatsächlich ein bißchen bereue. Aber anderseits: Machen sich diese Menschen dieselben Gedanken darüber ob sie mir wehgetan haben? Egal ob sie es tun oder nicht. Für die Zukunft halte ich vornehm Distanz um nicht dahin zurückkehren zu müssen wo ich herkomme.
Inspiriert von 'Closer to the edge' von 30 Seconds to Mars. Zeit ein kleines Fazit zu ziehen. Ich habe 2012 einen Job aufgegeben weil der Chef mich krankt gemacht hat, habe eine Herzenssache aufgegeben und einen kompletten Bekanntenkreis aufgegeben. Und ich bereue nichts.
Natürlich ist das nicht alles weg. Aber ich fühle mich kaum noch so. Weil fast alles was die Gefühle hervorgerufen hat aus meinem Leben verschwunden ist. Fast alles? Nee eigentlich tatsächlich sogar alles. Manchmal fühle ich mich als müsste ich all das bereuen was ich getan habe. Aber dann halte ich doch wieder nichts davon. Diese Erfahrungen sorgen doch dafür dass man lernt und weitergeht im Leben. Wenn man hunderte Male vor die Klappe gekriegt hat hält man irgendwann nicht mehr das Gesicht hin. Das kann lange dauern. Monate oder Jahre. Interessanterweise fühlt man sich aber innerhalb von Tagen besser wenn man das Gesicht nicht mehr hin hält. Menschen übertreten hunderte Male die Grenze weil man einfach nie gelernt hat eine Grenze zu ziehen. Weil Übergriffigkeiten im Elternhaus zum Alltag gehörten. Man zieht erst kleine Grenzen. Dann immer größere. Und irgendwann ist da viel Platz. Platz, den wichtige Menschen immer beanspruchen dürfen. Andere Menschen aber nicht mehr.
Ich weiß ich habe Menschen verletzt. Das ist vielleicht das einzige was ich tatsächlich ein bißchen bereue. Aber anderseits: Machen sich diese Menschen dieselben Gedanken darüber ob sie mir wehgetan haben? Egal ob sie es tun oder nicht. Für die Zukunft halte ich vornehm Distanz um nicht dahin zurückkehren zu müssen wo ich herkomme.
Inspiriert von 'Closer to the edge' von 30 Seconds to Mars. Zeit ein kleines Fazit zu ziehen. Ich habe 2012 einen Job aufgegeben weil der Chef mich krankt gemacht hat, habe eine Herzenssache aufgegeben und einen kompletten Bekanntenkreis aufgegeben. Und ich bereue nichts.
01.02.2014
Up in the air
Wo soll das bloß noch hinführen mit all dieser Energie die mein Körper aufbringt? Es ist 2:12 Uhr. Ich habe jetzt 7 Tage arbeiten hinter mir. Um 1 Uhr war ich daheim. Und habe mich spontan entschieden das Kuchen backen noch direkt zu erledigen um länger schlafen zu können. Alles ist leicht. So so leicht. Nichts kompliziert. Nichts anstrengend. Ich wache morgens auf und nach wenigen Minuten bin ich da. Angeknipst und aufgeweckt. Bereit. Für alle Herausforderungen. Bereit um über Stolpersteine zu springen. Hindernisse gar nicht erst in meine Nähe zu lassen. Mich berauscht dieses Gefühl von völliger Entspanntheit bei allen Dingen die ich erledige. Ich arbeite viel mehr als vorher und habe viel weniger Zeit für manches. Aber seltsamerweise stört es mich nicht. Im Gegenteil, ich genieße meine freie Zeit nun viel mehr und verbringe sie mit Dingen wie Kino oder gönne mir den Luxus lange im Bett zu liegen. Ich schätze das was ich früher für selbstverständlich hielt nun noch viel mehr.
Trotz oder gerade dank neuer Herausforderungen auf der Arbeit arbeitet mein Kopf auf Hochtouren. Zumindest solange ich wach bin. Sobald ich schlafe gibt auch der Kopf Ruhe. Ruhe ist das Stichwort. Ich fühle eine innere Ruhe. Keine Rastlosigkeit und keine Hektik.
Inspiriert von 'Up in the air' von 30 Seconds to Mars. Es ging mir sehr gut zu der Zeit. Ich hatte so viel Energie obwohl da wenig Zeit war.
Trotz oder gerade dank neuer Herausforderungen auf der Arbeit arbeitet mein Kopf auf Hochtouren. Zumindest solange ich wach bin. Sobald ich schlafe gibt auch der Kopf Ruhe. Ruhe ist das Stichwort. Ich fühle eine innere Ruhe. Keine Rastlosigkeit und keine Hektik.
Inspiriert von 'Up in the air' von 30 Seconds to Mars. Es ging mir sehr gut zu der Zeit. Ich hatte so viel Energie obwohl da wenig Zeit war.
29.01.2014
23.01.2014
New Shoes
Zwischendurch ist da immer wieder Schmerz und Traurigkeit und dann wieder soviel Freude und Lachen. Ich mag Achterbahnfahrten nicht wirklich. Nein, ich mag sie überhaupt nicht. Sie machen mir Angst weil ich keine Kontrolle habe. Und zwischendurch verliere ich immer wieder die Kontrolle. Über mich und über das Essen. Mein Magen ist immer noch nicht wieder ganz in Ordnung und das nervt. Es ist anstrengend zu merken dass der Körper nicht bei 100 % ist. Dafür ist der Geist bestimmt bei 150 %. Ich fühle mich Blitzgescheit und sauge neue Dinge schneller auf als ein Schwamm. Der Kopf hat aber auch soviel Energie um noch neue Sachen auszubrüten. Einen zweiten Blog zum Beispiel. Da sind schon so viele Ideen und bald startet das Schätzchen. Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt wie es laufen wird. Es wird ein unendlicher Blog den ich selbst in 30 Jahren noch schreiben könnte. Das ist beängstigend und beruhigend zugleich.
Inspiriert von 'New Shoes' von Paolo Nutini. Eines der Lieder dass ich gerne total laut mitsinge. Und ich erwische mich dabei wie ich Paolo um seine raue Stimme beneide. Ich hatte zu der Zeit Energie für neues und mußte mir dann aber schnell eingestehen dass meine Begeisterung nicht reicht um einen zweiten Blog zu stemmen. Gesundheitlich ging es mir zwar besser aber es sollte noch dauern bis ich mich endlich wieder besser fühlte.
Inspiriert von 'New Shoes' von Paolo Nutini. Eines der Lieder dass ich gerne total laut mitsinge. Und ich erwische mich dabei wie ich Paolo um seine raue Stimme beneide. Ich hatte zu der Zeit Energie für neues und mußte mir dann aber schnell eingestehen dass meine Begeisterung nicht reicht um einen zweiten Blog zu stemmen. Gesundheitlich ging es mir zwar besser aber es sollte noch dauern bis ich mich endlich wieder besser fühlte.
21.01.2014
Kopfkino
Der kurze, schnelle Blick in den Spiegel verrät das Drama der letzten Nacht. Schlaflosigkeit die sich mit kurzen Schlafphasen abwechselte. Seit ein paar Nächten wollen Schlaf und ich nicht mehr so recht zusammenpassen. Noch bevor ich mich ins Kissen fallen lasse sind da so viele Gedanken. Und ich kann sie nicht stoppen oder aufhalten. Da sind so viele Gedanken an IHN. Den North Country Boy an den ich eigentlich nicht mehr denken wollte und sollte. Aber er schleicht sich einfach immer wieder in meine Gedanken. Und ich finde kein Mittel ihn zu vertreiben. Ich weiß nicht was es ist. Ob er an mich denkt und ich es spüre. Oder ob ich einfach nur durcheinander bin. Es nervt. Ich will nicht in den Spiegel gucken und von Augenringen begrüßt werden die mich sonst nur im Krankheitsfall schmücken.
16.01.2014
Show me your teeth
Ich komme gerade vom Zahnarzt. Mit Bedauern muß ich mich nun bald von meinem dritten Zahn verabschieden. Den ersten verlor ich noch in der Grundschule bei einem Sturz von der Wippe. Manchmal frage ich mich ob es der Zahn (oh was für ein Wortspiel) der Zeit ist der an mir nagt. Andererseits weiß ich dass meine Oma in meinem Alter schon längst ein Gebiss hatte. Also bin ich so schlecht gar nicht dran. Außerdem rauche ich nicht mehr was den Beißerchen auch zugute kommt. Ich weiß nicht wie es euch geht liebe Leser aber seit ich über 30 (inzwischen ja auch schon über 35) bin achte ich mehr auf mich. Ich habe Angst Zähne zu verlieren, Haare zu verlieren (was ich leider mehr als genügend tue) und krank zu werden. So richtig krank. Als ich diese Magengeschichte hatte war der Gedanke an Speiseröhrenkrebs mehr als einmal in meinem Kopf. Als ich zuletzt darüber sprach bekam ich die weise Aussage zu hören dass Menschen mit dem Alter meist vernünftiger werden. Einfach weil sie um die Risiken wissen und weil sie nicht mehr jugendlich unbedarft sind. Das klingt wahrscheinlich spießig aber das ist es nicht. Es ist vernünftig. Und ich finde es auch nicht schlimm dass ich in ganz vielem einfach vernünftiger und vorsichtiger geworden bin. Zähmen wird mich wohl nie jemand aber auf mich achten das werde ich weiter tun. Ich werde einfach versuchen positiv zu denken und mein Gefühlsleben auf glücklich halten.
Inspiriert von 'Teeth' von Lady Gaga. Drei falsche Zähne inzwischen. Ich bin nicht mehr jung und unbesiegbar sondern mache mir Sorgen um meine Gesundheit. Ich weiß inzwischen wie wichtig eine ausgeglichene und glückliche Seele für mein körperliches Wohlbefinden ist.
Inspiriert von 'Teeth' von Lady Gaga. Drei falsche Zähne inzwischen. Ich bin nicht mehr jung und unbesiegbar sondern mache mir Sorgen um meine Gesundheit. Ich weiß inzwischen wie wichtig eine ausgeglichene und glückliche Seele für mein körperliches Wohlbefinden ist.
13.01.2014
I won't kneel
Hier bin ich. Gefangen in meinen Gedanken. Ein wenig zerrissen oder besser eher zersplittert. Wie ein Spiegel der auf den Boden gefallen ist. Ich liege da in etlichen Scherben und es fällt mir gerade schwer sie alle wieder zu einem Gesamtbild zusammenzufügen.
Wichtige Erkenntnisse heute bei meiner Ärztin. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen weil ich mich von fremden Männern bedroht fühle. Diese Angst bringen meine Lebenserfahrungen mit sich. Mich von diesen Männern fernzuhalten ist nur ein instinktiv gut funktionierender Schutzmechanismus. Ebenso verhält es sich mit dem prügelnden Pärchen. Ich kenne die Situationen. Ich habe sie mehrfach zuhause erlebt. Alles was nicht in meiner Kontrolle liegt lässt mich ängstlich werden und es lähmt mich.
Und nun zur Essproblematik. Meine Mutter hat Männer immer nur mit ihrem schlanken und schönen Äußeren bekommen. Und sich selbst auch nur darauf reduziert. Auf Sex und Objektisierung.
Ich möchte eine erotische Frau sein. Aber ich möchte bloß nicht wie meine Mutter sein. Fett schützt. Vor übergriffigen Männern und vor Objektisierung. Ich weiß nur gerade nicht ob ich bereit dafür bin diesen Schutz fallen zu lassen.
Tatsache ist ich werde nicht aufgeben und lustigerweise ist das aktuelle BRIGITTE Horoskop (gültig übrigens bis morgen) auf meiner Seite.
Inspiriert von 'I won't kneel' von Groove Armada. Manchmal würde ich gerne aufgeben. Einfach aufgeben aber irgendwas in mir treibt mich an nicht aufzugeben. Ich habe mir zu der Zeit Gedanken gemacht wer ich eigentlich bin und wie ich sein möchte. Und ich weiß auch dass ich niemanden anflehen werde mich zu mögen.
Wichtige Erkenntnisse heute bei meiner Ärztin. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen weil ich mich von fremden Männern bedroht fühle. Diese Angst bringen meine Lebenserfahrungen mit sich. Mich von diesen Männern fernzuhalten ist nur ein instinktiv gut funktionierender Schutzmechanismus. Ebenso verhält es sich mit dem prügelnden Pärchen. Ich kenne die Situationen. Ich habe sie mehrfach zuhause erlebt. Alles was nicht in meiner Kontrolle liegt lässt mich ängstlich werden und es lähmt mich.
Und nun zur Essproblematik. Meine Mutter hat Männer immer nur mit ihrem schlanken und schönen Äußeren bekommen. Und sich selbst auch nur darauf reduziert. Auf Sex und Objektisierung.
Ich möchte eine erotische Frau sein. Aber ich möchte bloß nicht wie meine Mutter sein. Fett schützt. Vor übergriffigen Männern und vor Objektisierung. Ich weiß nur gerade nicht ob ich bereit dafür bin diesen Schutz fallen zu lassen.
Tatsache ist ich werde nicht aufgeben und lustigerweise ist das aktuelle BRIGITTE Horoskop (gültig übrigens bis morgen) auf meiner Seite.
Inspiriert von 'I won't kneel' von Groove Armada. Manchmal würde ich gerne aufgeben. Einfach aufgeben aber irgendwas in mir treibt mich an nicht aufzugeben. Ich habe mir zu der Zeit Gedanken gemacht wer ich eigentlich bin und wie ich sein möchte. Und ich weiß auch dass ich niemanden anflehen werde mich zu mögen.
06.01.2014
Schlaflos in...
Gestern abend. Müde. Unter der Bettdecke einrollen. Hochzucken bevor ich in den Tiefschlaf falle und dann plötzlich...WACH!!! Nicht schlafen können weil irgendwas schlagartig den Kopf anknipst. Tausend Gedanken die kreuz und quer schießen. Wieder an die Nacht vor Heiligabend denken. An den Typen der die Frau geschlagen hat. Feststellen dass es mich nicht loslässt. 2014 beginnt und ich befinde mich schlagartig in zwei Kämpfen. Einerseits will ich endlich versuchen die Angst vor Männern abzulegen um mich nicht ständig von ihnen bedroht zu fühlen. Andererseits frage ich mich seit Tagen ob ich meinen Jahre zurückliegender Mißbrauch so gut weggeschlossen habe dass ich mich nicht mehr an alles erinnern kann. Oder will. Ich weiß definitiv dass da der Bruch in meinem Leben herkommt. Da ist der Bruch mit meiner Mutter. Die mich nicht beschützt hat sondern beteiligt war. Ich sehe meine Ärztin in einer Woche. Das wird noch mal ein hartes Stück Arbeit.
01.01.2014
2014
2014 ist da. Und ich habe es entspannt begrüßt. Auf der Arbeit mit netten Kollegen. Ohne Hektik, ohne Gebrüll. Einfach nur bodenständig und angenehm. Heute morgen wurde ich von blauem Himmel und Sonne geweckt. So kann es weitergehen.
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