23.02.2015
I've never met anyone quite like you before
Inspiriert von 'Temptation' von New Order. Der Mann hat grüne Augen und da gibt es diese Stelle in dem Song die ich einfach nur großartig finde. Außerdem rede ich gerne mit ihm über Musik.
19.02.2015
All I gotta do is think of you
16.02.2015
You do something to me
Inspiert von 'You do something to me' von Paul Weller. Das perfekte Lied für perfekte Momente.
14.02.2015
When I'm with you, I am calm
Donnerstag. Mann wiedergesehen. Erneut entspannt. Erneuter Verlust von Zeitgefühl. Diesmal eine Umarmung zur Begrüßung, Kneipe, Sofa, Gespräche, versehentliche Berührungen, immer noch Distanz, Komplimente, Blicke, kichern. Sicher fühlen und gleichzeitig unglaublich aufgeregt sein. Knistern, ignorieren. Den unbedingten Willen ihn zu küssen, ignorieren. Angst zu forsch zu sein. Ihn berühren wollen. Ignorieren. Vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzen. Nichts kaputt machen wollen weil er wirklich wichtig ist. Sich gegenseitig aufziehen. Beim Abschied steht er so nah neben mir. Der Magen fährt Achterbahn. Am nächsten Tag der Satz: 'Du trägst das Herz auf der Zunge und das ist unter anderem einer der Gründe warum ich dich so mag'.
Inspiriert von 'Sunday' von Bloc Party. Als er und ich uns für unser Date fertig machten, hörten wir unabhängig voneinander diese Band. Nur eine dieser Gemeinsamkeiten die mich immer wieder faszinieren. Außerdem ist morgen Sonntag und ich besuche ihn. Und bin schon wieder aufgeregt.
11.02.2015
Feeling good's a state of mind
Der Reihe nach und die positive Nachricht zuerst. Mein Leberfleck war gutartig. Inzwischen erinnert mich nur noch eine kleine garstige Kruste an den Eingriff und vor zwei Tagen habe ich das erste Mal seit Wochen Pilates gemacht. Am nächsten Tag hat mich leichter Muskelkater in den Armen begrüßt aber mein Ischias hat durchgehalten. In meinem Kopf schwirrt schon wieder heilfasten herum. In knapp 4 Wochen wage ich meinen Anlauf und ich hoffe er wird so erfolgreich wie das erste Fasten im letzten Jahr. Mich nervt nämlich langsam der Rückfall in alte Gewohnheiten. Ich esse wieder verstärkt Süßes und ich habe innerhalb einiger Wochen mal eben 3 Kilo zugenommen. Außerdem ist auch immer mal wieder Sodbrennen da. Heißt es wird Zeit zu entgiften.
Ich hatte ja beim letzten Mal von diesen Anrufen mit unterdrückter Nummer berichtet. Kaum schrieb ich einen Blogpost darüber plus eine SMS an den North Country Boy, mit der Frage ob er das sei, schon hat das Ganze aufgehört. Na, wenn das jetzt irgendwie mal nicht verdächtig ist. Aber vielleicht höre ich auch einfach nur die Flöhe husten. Aber das glaube ich nicht. Bis jetzt hatte meine Intuition immer recht und außerdem husten Flöhe nicht. Oder etwa doch?
Als mein Blick heute auf den Kalender fiel wurde mir bewußt dass ich vor zwei Jahren, ungefähr um diese Zeit, meine Therapie begonnen habe. Was in diesen zwei Jahren alles passiert ist. Ich war mir selbst noch nie so nah wie ich es jetzt bin. Ich habe mich nie besser gefühlt und ich fühle mittlerweile täglich was die Therapie mir gebracht hat. Dies wird mein eleganter Übergang zu der Person die gerade meine Aufmerksamkeit fordert. Nein, es ist nicht der Mann über den ich zuletzt schrieb sondern es gibt da jemand anderen. Mit dem ich letzte Woche einen Kaffee trinken war und bei dem ich überhaupt nicht bemerkt habe wie die Zeit vergeht. Und etwas anderes ist passiert als ich mit ihm zusammen saß. Ich habe nicht ständig an mir gezweifelt, ich war einfach nur unglaublich entspannt. Bereits im Gespräch erwähnte er ein Wiedersehen worauf ich mich aber noch nicht verlassen wollte. Aber die Frage nach dem Wiedersehen wiederholte sich und nun werde ich ihn wieder treffen. Und ich bin tatsächlich ein bißchen aufgeregt. Da sind viele Gemeinsamkeiten die mich faszinieren. Dann muß ich aber auch ganz schnell aufpassen dass ich nicht wieder Feuer und Flamme bin obwohl ich mir doch fest vornehme erstmal entspannt zu bleiben. Heute hat er mir gesagt dass ich aussehen würde wie Peppermint Patty von den Peanuts. Und dass sie süß und cool zugleich wäre. Weil sie ein Tomboy ist. Noch eine Gemeinsamkeit mit ihr sind Sommersprossen. Ich wußte echt nicht wie anziehend meine Sommersprossen sind. Schauen wir mal wie sich das mit ihm und mir weiter entwickelt. Ich setze gerade einen Fuß vor den anderen und mache nicht schon wieder Schritt 3 bevor überhaupt Schritt 2 passiert.
Wenn ich mir übrigens anschaue wie wenig ich gerade blogge, spiegelt das wohl auch nur wieder wie gut es mir gerade geht. Und während ich das tippe habe ich schon wieder dieses Grinsen in meinem Gesicht. Wenn es nach mir geht dann darf dass auch noch ganz lange da bleiben.
Inspiriert von 'Buffalo Stance' von Neneh Cherry dass heute irgendwie in meinem Kopf war. Ich liebe Neneh Cherry und habe mir mal erlaubt die Zeile 'Looking good's a state of mind' ein bißchen umzudichten.
30.01.2015
Hey Country Boy
Bereits seit Dienstag werde ich in schöner Regelmäßigkeit mit unterdrückter Nummer angerufen. Ich habe erst gedacht dass es mein Vermieter ist, aber dieser wartet eigentlich bis meine Mailbox antwortet und spricht mir dann auf diese. Dienstag abend, gestern abend und heute morgen gab es Anrufe. Ich frage mich ob es der North Country Boy ist. Ich habe ja hier geschrieben dass ich seine Nummer blockiert habe. Ich habe aber dieses Nummern blockieren wieder gelöscht weil sich ein Idiot aus meiner Vergangenheit zum Glück nicht mehr gemeldet hat. Also könnte er mich folglich auch mit angezeigter Nummer anrufen. Ob ich dann dran gehe entscheide ich spontan. Meine Vermutung ist ja dass er das hier liest. Warten wir ab!
25.01.2015
Sometimes I feel like I can't move on
Etwas mitgenommen betrete ich am Donnerstag morgen die Praxis meines Hautarztes um mich dem Hautkrebsscreening zu unterziehen. Ich erinnere mich noch dass beim letzten Screening schon ein Leberfleck ganz besonders kritisch beäugt wurde aber mache mir keine weiteren Gedanken. Bis der Arzt genau diesen Fleck anspricht und mir eröffnet dass er ihn in ein paar Minuten wegnehmen wird, da ihm der Fleck Sorgen bereitet. Es sind bis März keine OP-Termine mehr frei und er will nichts riskieren. Ich versuche ruhig zu bleiben aber Panik durchflutet meinen Körper. Mein Herz rast und leichter Schwindel überkommt mich da ich auch noch nichts gegessen habe. Ich werde in den OP-Vorraum geführt und versuche mit kontrollierter Atmung die Panik in den Griff zu kriegen. Laut Aussage des Arztes soll der kleine Eingriff nicht wehtun. Einige Minuten späte holt man mich in den OP. Ich lege mich bäuchlings auf die Liege und bekomme etwas aufgesprüht (ich vermute ein Betäubungs- bzw. Eisspray). Und ehe das überhaupt eine Wirkung zeigt, spüre ich einen Schmerz in meinem Rücken. Das Skalpell, mit dem mein Leberfleck rausgeschnitten wird. Der Arzt rät mir bis 10 zu zählen aber alles was ich eigentlich will, ist weinen. Weil es wehtut. Als die kleine Wunde genäht wird, merke ich zwar das da mit Faden hantiert wird aber ich habe in diesem Moment keine Schmerzen. Ich werde verpflastert und soll in einer Woche wiederkommen. Unten vor der Tür werden meine Knie weich und mir wird übel. 'Jetzt nur nicht umkippen' denke ich. Langsam laufe ich ein paar Schritte und muß gegen das Bedürfnis ankämpfen einfach ineinander zu klappen.
Ich fahre nach Hause und lege mich erstmal ins Bett. Schlafe ein paar Stunden und muß beim Aufwachen fürchterlich weinen. Weil ich realisiere dass mich plötzlich eine Krankheit bedrohen könnte. Dass ich jetzt eine Woche warten muß bis ich weiß was los ist. Am späten Abend werde ich dann doch wieder zur ewigen Rebellin. Ich fetze dieses beschissene Pflaster ab und klebe ein ganz normales drauf. Egal was die Praxis mir gesagt hat. Die Wunde hat nicht weiter geblutet und sie ist übrigens so klein dass ich sie erstmal suchen muß. Hinzu kommt, sie sitzt genau an einer meiner Tätowierungen. Schauen wir mal wie gut der Arzt geschnibbelt hat. Meine Bewegungsfreiheit ist also mal wieder eingeschränkt und Sport kann ich auch nicht machen. Was mich besonders nervt, da mein Ischias inzwischen wieder völlig okay ist und ich mich auf Pilates gefreut habe. Was mich gerade aufrecht hält, sind die vielen lieben Menschen die mir auf allen möglichen Wegen Mut zusprechen und versuchen mir meine Angst zu nehmen. Ich kann gerade nur abwarten. Und wenn ich eins nicht mag, dann ist es warten.
20.01.2015
Von Katzenohren, Fleischbeschau und Torhütern
In der folgenden Nacht habe ich dann geträumt dass ich David De Gea (den Torhüter von Manchester United) getroffen hätte. Ich kann mich nur an nichts mehr erinnern. Fragt mich nicht was in meinem Kopf gerade passiert. Ich finde es kurios und ein wenig befremdlich.
Ebenso befremdlich finde ich dass was aktuell in dieser Single-Börse passiert. Durch Zufall habe ich entdeckt dass Männer mein Profilfoto bewerten. Und plötzlich wundere ich mich dass man mich attraktiv findet. Nein, ich finde es seltsam. Seltsam ein Objekt auf dem Fleischmarkt zu sein. Seltsam weil man mich so häufig hässlich genannt und so oft auf meinen Körper reduziert hat. Ich lache auch wenn ich so Nachrichten bekomme wie: 'Warum ist eine so schöne Frau wie du eigentlich noch Single'? Mein Finger ist dann schneller auf dem Löschen Button als ich gucken kann. Außerdem ist da momentan ja eh der Mann bei dem ich erstmal rausfinden möchte wo das hingeht.
Und bei diesem Mann hinterfrage ich mich nicht. Ich bin einfach so wie ich bin. Bei mir. Und fühle mich wohl. In dem Körper der mir gehört. Ich habe mir so lange von den Medien und anderen Menschen einreden lassen wie dünn, durchtrainiert und makellos mein Körper sein soll. Um dann festzustellen dass es in den intimsten Momenten deines Lebens einfach völlig egal ist. Egal ob ich zu viel auf den Rippen habe. Ich habe gelernt mich fallen zu lassen. Genießen heißt die Devise und nicht darüber sorgen ob ich jetzt sonst wo zu viel habe. Ich finde mich momentan am allerschönsten wenn ich morgens mit zerzausten Haaren neben ihm im Bett liege und mich auf seine unglaublich warme Brust kuscheln kann.
05.01.2015
How does it feel
Inspiriert von 'Untitled (How does it feel)' von D'Angelo. Ein Mann der an seine Geliebte appelliert. Schaut euch unbedingt das Video zu diesem Song an. Es ist meine Definition von Erotik. Gerade weil man eben nicht alles sieht.
Don't look back in anger
2014 war ein anstrengendes Jahr. Ich habe meine Therapie beendet. Und konnte den Schwung, den ich bekam, lange mitnehmen. Erst zum Ende des Jahres ging mir ein bißchen die Puste aus. Was nehme ich für meine Zukunft mit? Dass ich jetzt genauer weiß wer ich bin. Und das ich nicht so verkehrt bin wie ich immer dachte.
Die größte Veränderung hat mein Körper gemacht. Im März habe ich das erste Mal Heilfasten gemacht und meine Ernährung auf vegetarisch umgestellt. Um die 15 Kilo habe ich inzwischen abgenommen. Zu kämpfen hatte ich allerdings mit Eisenmangel, Übelkeit und Haarausfall. Das ist aber glücklicherweise vorbei. Ich sehe immer noch unglaublich frisch aus und freue mich schon darauf 2015 wieder zu fasten. Und ich habe immer noch nicht wieder angefangen zu rauchen.
Hinter mir gelassen habe ich auch endgültig den North Country Boy. Ebenso Männer die mich nicht zu schätzen wissen. Ich habe keine Zeit und Lust mehr auf so was.
Der Kreis der Menschen mit denen ich mich umgebe wird (übrigens entgegen anderer Meinungen) immer kleiner. Vielleicht habe ich einfach keine Lust mehr mich für blöd halten zu lassen. Wie habe ich gelernt: Menschen kommen und Menschen gehen. Mir bricht es zwar jedes Mal das Herz Menschen gehen zu lassen aber wenn ich Verständnis für alle Befindlichkeiten habe, kann ich das umgekehrt eben nicht erwarten. Mich lässt das ganze mit dem Gefühl zurück dass ich auf Dauer eh aussortiert worden wäre. Irgendwann passt man einfach nicht mehr in das Leben eines anderen Menschen. Und andere Menschen ändern sich eben auch nicht. Da kann man sich nur selber ändern.
Dafür bringt das Schicksal manchmal andere wunderbare Menschen in dein Leben. Zwei davon wurden mir dieses Jahr gegeben und obwohl ich beide (noch) nicht persönlich kenne, sind sie mir unheimlich vertraut.
Es gab Fortschritte, Rückschritte, Tränen, lachen, Schmerz, Abschiede und Neuanfänge. Aber es hat keinen Sinn zurückzuschauen. Es wird Zeit nach vorne zu schauen. 2015 ist da. Bis jetzt zeigt es sich von seiner guten Seite. Ich hatte heute eine wunderbare Massage und morgen bekomme ich Besuch von dem Mann mit dem ich momentan gerne meine Zeit verbringe.