23.02.2016

There's a hole in my dreams

Und dann träume ich plötzlich von ihm. Wie er vor mir steht und wie er mich küsst. Mein Haar in seinen Händen. Und dann löst er sich vor meinen Augen in Luft auf.
Dann sitze ich plötzlich mit ihm, dem Mann und meiner Familie am Tisch. Und alle reden miteinander als würden sie sich ewig kennen.
Ich weiß, dass er dieser Tage Geburtstag hat. Und ich muß akzeptieren, dass ich ihn immer fühlen werde. Egal wo ich bin. Egal was gerade passiert. Ich vermisse ihn nicht. Aber ich muß mich daran gewöhnen, dass er immer irgendwie da ist.

17.02.2016

Cleaning out my closet

Gestern habe ich meinen Kleiderschrank aufgeräumt und einen Sack voll mit alten Sachen entsorgt. Nebenbei auch noch ungefähr 20 Teile aussortiert die ich noch verkaufen will. Und während ich diese Sachen in der Hand habe, flackerten plötzlich vor meinen Augen Bilder und Situationen auf in denen ich genau diese Sachen trug. Partys, Menschen, Lieder. Mein Körper den ich zu der Zeit hatte.
Ein bißchen fühlt es sich gerade so an als verlasse ich einen Teil von mir. Und das tue ich wahrscheinlich auch. Es fühlt sich aufregend an. Und spannend. Ich entdecke mich neu und freue mich auf den Frühling. Heute habe ich beschlossen im März wieder zu fasten. Kann nach den Antibiotika nicht schaden. Und zur Belohnung gönne ich mir dann endlich den langersehnten Frisörbesuch und lasse mir die Haare schneiden. Ich bin so dermaßen bereit dazu endlich die neue Katze aus dem Sack zu lassen.

10.02.2016

U80

Gestern ist es passiert: Die Waage zeigt weniger als 80 Kilo an. Ein weiterer Meilenstein für mich. Ein paar Zahlenspiele diesbezüglich folgen nun: Vergangenen Montag waren genau 8 Monate vergangen seit ich 'Fettlogik überwinden' gelesen habe und genau vorgestern habe ich die 25 Kilo Abnahme geknackt. Eine U80 zu sein bedeutet für mich nun seit 2014 insgesamt 40 Kilo abgenommen zu haben, wobei erst seit Fettlogik mein Gewicht konstant sinkt. Meine Kleidergrößen haben sich wie folgt verändert: von Hosengröße 50 auf aktuell 42, bei Oberteilen von 50/52 auf aktuell 44. Tendenz weiter fallend, denn ich nehme ja nicht nur ab sondern trainiere 6 Mal die Woche 30 Minuten auf einem Pilatesreformer. Und wenn ich das nicht könnte, wäre ich auch verdammt grummelig. Mich entspannt der Sport, da ich bewußt atme und gleichzeitig kontrolliert mit meinen Muskeln arbeite. Morgens falle ich meist aus dem Bett direkt auf das Gerät. Danach bin ich bereit für den Tag.

Was hat sich alles verändert seit ich schmaler bin? Zuallererst habe ich keine schmerzenden Knie mehr und ich kann mich generell besser bewegen. Ich bewege mich auch viel lieber. Manchmal nehme ich tatsächlich Umwege damit ich noch ein bißchen länger laufen kann. Ich habe definitiv mehr Energie. Und ich fühle mich einfach immer besser. Ich mag es den Wandel meines Körpers zu beobachten. Die Muskeln zu fühlen. Zu wissen dass ich endlich meinen inneren Dämon besiegt habe.
Mit fehlen noch knappe 3 Kilo bis ich Normalgewicht habe. Danach sind es noch weitere 7 Kilo bis zum Ziel. Wobei ich auch schon dachte dass ich eventuell vorher aufhöre wenn mir mein Körper gefällt. Durch den Sport passiert ja immer wieder was.

Am meisten freue ich mich auf den Sommer. Auf Röcke tragen ohne darunter eine Hose tragen zu müssen. Darauf, endlich die Kontrolle über meinen Körper zu haben. Meine Seele frei zu lassen und sie nicht mehr hinter all den Kilos zu verstecken.

03.02.2016

Our love is louder than words

Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag vor einem Jahr. Ich war die totale Amokhenne weil ich abends ein Date mit einem Typen haben sollte, den ich über eine Single-Börse kennengelernt hatte. Ich hatte sein Bild gesehen, ein bißchen was über ihn gelesen und mich gleich ein bißchen in sein Gesicht verguckt. Irgendwas in meinem Inneren sagte mir dass ich vorsichtig sein sollte. Weil es etwas ernstes werden könnte.
Wir saßen den ganzen Abend zusammen und unterhielten uns. Und irgendwann sagte er immer wieder sowas wie: 'Das erzähle ich dir wenn wir uns wiedersehen'. Ich verlor an diesem Abend das Zeitgefühl. Und ich verlor noch etwas viel wichtigeres: meine Selbstzweifel. Zu keiner Zeit dachte ich damals über meine 110 Kilo nach oder etwaige andere Schwachstellen. Ich dachte nur daran dass er irgendwie verdammt brav aussieht (darüber muß ich gerade selber wieder lachen).
Ein zweites Treffen war beschlossen und so geschah es eine knappe Woche später. Wieder ein entspannter Abend, diesmal auf einem Kneipensofa. Wir waren schonmal mutiger was unseren Abstand anging, sprich unsere Schultern berührten sich mal zufällig. Als wir uns abends auf der Straße verabschiedeten, hätte ich ihn so gerne geküsst. Seine unfassbar schönen Lippen. Ich tat es nicht, weil er mir wirklich etwas bedeutete und ich nicht zu forsch sein wollte. Eine schüchterne Umarmung passierte. Am nächsten Tag gestand ich ihm dann in einer Nachricht wie gerne ich ihn geküsst hätte und dass ich Angst hatte zu forsch zu sein. Er nahm mir diese Angst und gab mir zu verstehen dass ich nichts tun könnte was zu forsch wäre.
Das dritte Treffen hatten wir bei ihm. Wieder auf einer Couch, diesmal zum Film gucken. Und dort passierte auch unser erster Kuss. Und es riss mir alles unter den Füßen weg. Am nächsten Tag konnte man mir wohl mein Grinsen aus dem Gesicht schlagen. Ich werde nie vergessen wie aufregend diese ersten Küsse waren. So besonders.
Zwei Wochen später ging ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Beziehung ein. Ohne dass es kompliziert war. Ohne Drama. Über Wochen mußte ich mich daran gewöhnen dass da plötzlich jemand meine Hand hielt oder ich 'mein Freund' sagte.
Inzwischen ist ein Jahr vergangen und gerade sitze ich auf dem Sofa und warte auf den Mann. Wir gehen nämlich gleich in die Kneipe wo wir unser erstes Date hatten. Küsse und Berührungen sind vielleicht nicht mehr ganz so aufregend wie am Anfang. Was durchaus positiv gemein ist denn sie sind vertrauter, intimer und voller Liebe. Ich habe mich daran gewöhnt dass jemand meine Hand hält, ich kann zwar noch täglich ohne das Gefühl leben aber ich würde es vermissen wenn es plötzlich nicht mehr da wäre. Ich kenne seine kleinen Geheimnisse und er kennt meine. Ich habe immer noch und immer wieder das Gefühl dass ich die schönste Frau der Welt bin. Egal ob ich vor einem Jahr 110 Kilo wog oder heute knappe 81 Kilo. Egal ob ich Kontaktlinsen trage oder meine Brille.
Gleichzeitig fühle ich mich zum ersten Mal so frei wie ich mich noch nie vorher gefühlt habe. In einer Beziehung. Von der ich vorher immer dachte dass sie mir meine Freiheit nehmen würde.
Er hält es aus, wenn ich manchmal zu emotional bin oder in ein Loch falle. Und er hält es auch aus, wenn die Vergangenheit mal wieder in mein Leben drängen will (vergangenen September zum Beispiel). Er weiß dass er mich nicht verliert, weil er nie meine Liebe in Frage stellt und stellen muß. Und ich nie seine.

25.01.2016

Machtspiele

Ich habe mich entschieden meine Mutter nicht mehr anzurufen. Mein letzter Anruf bei ihr war an Silvester. Vor Wochen noch funktionierte es dass meine Mutter und ich die jeweils andere anriefen um zu hören wie es geht etc. Zuletzt war das nur noch ich. Und ich hatte mehrfach das Gefühl dass ich stören würde bzw. dass sie sauer auf mich ist.
Gestern noch habe ich mit dem Mann darüber gesprochen. Darüber, dass meine Entscheidung wackelt und ich überlege doch wieder anzurufen.
Prompt habe ich die ganze Episode mit in meine Träume der letzten Nacht genommen. Ich befand mich plötzlich auf der Flucht vor meiner Mutter. Vor einer Mutter die grauenvoll war.
Irgendwas drückt mir gerade gewaltig auf die Stimmung und das nervt. Irgendwas lässt mich gerade wieder etliches mit Essen kompensieren. Ich will das nicht. Ich kann das gerade nicht.

10.01.2016

Mehr wagen

Seit Tagen läuft mein Kopf auf Hochtouren. Irgendwie bekomme ich keine Ruhe in meine Gedanken. Sie rasen. Und sie drehen sich aktuell um meine Vergangenheit. Da ich aber nicht mehr in der Vergangenheit leben will, blicke ich auf Pläne und Vorhaben für das neue Jahr.
Seit Anfang der Woche trainiere ich ein anstrengenderes Pilatesprogramm. Im Oktober letzten Jahres konnte ich dieses Programm noch gar nicht durchhalten aber inzwischen ist mein Körper stark genug. So stark, dass ich mich mittlerweile entschlossen habe mit Yoga anzufangen.
Im März geht es zum Frisör und dann werden die Haare abgeschnitten. Ich brauche ein bißchen Veränderung.
Das größte Vorhaben für 2016 ist aber das folgende: Ich schreibe DAS Buch. Vor ein paar Tagen habe ich angefangen. Ich wage es. Ich habe keine Deadline. Ich tue es einfach.
Desweiteren denke ich wieder über ein zweites Blog nach. Etwas leichtes. Über Sachen die ich gerne höre, lese, schaue und die mich berühren.
Und dann ist da ja noch das Thema Normalgewicht und Zielgewicht. Dauert nicht mehr lange. Weihnachten hat ein paar Gramm auf der Waage gekostet aber ich bin motiviert ins neue Jahr gestartet. Ich schaffe das.

02.01.2016

2016

Da ist es also. Das neue Jahr. Und es begann so gut wie es aufgehört hat. Angekuschelt an den Mann. Neujahr neben ihm wach werden. Im Bett liegen, während er Frühstück macht, und daran denken was ich für ein Glück habe. Danach einfach wieder ins Bett verschwinden und mich an ihn kuscheln. Die Zeit vergehen lassen. Den Moment anhalten wollen. Glücklich sein. Zufrieden. Voller Liebe. Jahreshoroskope lesen und lachen denn da wird von gemeinsamer Wohnung und Hochzeit gesprochen.
Bitterkeiten aus 2015 vergessen und den Menschen die man verlassen hat in Gedanken nur das Beste wünschen. Friedlich sein. Im Reinen.
2016 wird ein Jahr in dem ich Normalgewicht erreiche. In dem der jahrzehntelange Hass auf meinen Körper ein Ende hat. Ich werde diesem unglücklichen Körper der sich 50 Kummerkilos angefressen hat 'Auf Wiedersehen' sagen. Den Abhängigkeiten die diese Kilos ausdrückten. Dem ganzen Unglück und dem Schmerz. Ich fühle mich aktuell schon so wohl in meiner Haut aber das letzte bißchen fehlt noch. Ich wage mich ab Montag nun ans Pilates für Fortgeschrittene. 10 Minuten länger und wahnsinnig intensiv. Aber ich bemerke bereits jetzt wie flexibel und dehnbar mein Körper geworden ist. Und ich liebe dieses Gefühl.

27.12.2015

Looking back without anger

Der Rückblick ist zwar schon geschrieben, wirkt aber irgendwie noch nach. 2015 war ein weiterer Schritt. Lehrreich und streckenweise nervig und bitter. Weihnachten hat mich friedlich werden lassen. Ein entspannter Heiligabend und ein ebenso entspannter 2. Weihnachtstag. Den ich versteckt in den Armen des Mannes verbracht habe. Was sämtliche Batterien und die gute Laune bis zum Anschlag aufgeladen hat.
Habe ich Pläne für 2016? Glücklich sein auf jeden Fall. Entspannt sein. Zielgewicht erreichen. Die kleinen Dinge des Lebens weiterhin schätzen. Auf Star Wars Trailer warten. Und auf ein Konzert der Stone Roses.

23.12.2015

2015

Es ist diese Zeit im Jahr. Ja, genau diese. In der man auf ein Jahr zurück blickt und sich wieder erinnert was alles schief gegangen ist und was gut war.
Das Jahr begann wie es endete, ziemlich entspannt. Ich hatte ja nach Weihnachten jemanden getroffen, aber schnell war klar dass das nichts ernstes wird. Also weiter umgeschaut. Und dann fand ich IHN. Meinen Freund. Foto gesehen, Dinge gelesen die er so von sich gab und ein bißchen instant verliebt. Unser erstes Date fand Anfang Februar statt und ich weiß noch wie ich dachte 'Kerr, sieht der brav aus'. Der Abend war schön und ich war mir noch gar nicht sicher ob wir uns wieder sehen. Er sprach aber schon von einem weiteren Treffen. Was mir direkt auffiel: Ich verlor die Zeit aus den Augen wenn ich mit ihm zusammen war. Bei unserem zweiten Date war er mir schon vertrauter. Als wir uns verabschiedet haben, hätte ich ihn so gerne geküsst. Aber ich habe mich nicht getraut. Ich wußte instinktiv, dass dies eine ernste Geschichte wird und wollte nicht zu forsch sein. Als ich ihm das gestand, bekam ich zur Antwort dass ich nichts falsch machen könnte. Bei unserem dritten Date geschah der erste Kuß. Meine Güte war das aufregend. Ich weiß noch heute woher der Spruch mit den Schmetterlingen im Bauch kommt. Seit Anfang März sind wir zusammen. Und es läuft. Anders kann ich es nicht sagen. Wir müssen uns in unserer Beziehung nicht anstrengen, wir haben keine übermenschlichen Erwartungen, wir stressen uns so gut wie nie, wir vertrauen uns und wir behalten jeder unsere Freiheit. Wir fühlen uns sogar freier als jemals zuvor. Ich weiß es klingt komisch. Ich habe ja immer befürchtet eine Beziehung würde mich einschränken, aber nein, das tut sie ganz und gar nicht. Als mein Freund mich im Februar kennengelernt hat, wog ich noch 110 Kilo. Das bringt mich jetzt zum nächsten Thema: mein Gewicht.

Ich hatte vor Weihnachten 2014 wieder zugenommen. Im März diesen Jahres entschied ich mich wieder für eine Fastenkur. Und diesmal konnte ich merken dass ich schon ziemlich gesund lebe. Mein Körper musste wenig entgiften. Bei Twitter stolperte ich über erzählmirnix und ihr Buch 'Fettlogik überwinden'. Der Freund hat es dann für mich gekauft. In der Nacht vom 7. auf den 8. Juni las ich das Buch in einem Zug durch und ging ins Bett. Mit einem Entschluß. Dem Entschluß nach dem Aufwachen etwas zu ändern. App runtergeladen, Kalorien gezählt, immer mal wieder gesündigt (gerade jetzt auch zu Weihnachten) und aktuell bei 82 Kilo. Ich bin von adipös zu leicht übergewichtig. Ich habe teilweise 2-3 Kleidergrößen verloren. Pilates hilft dabei ganz wunderbar. Meine Knieschmerzen haben endlich aufgehört und ich fühle mich wieder wohl in meinem Körper. Ich kann im nächsten Sommer endlich Kleider und Röcke tragen, ohne darunter eine Hose tragen zu müssen. Weil meine Oberschenkel nicht mehr aneinander scheuern. Mir gefällt mein neuer Körper und ich werde 2016 noch ein bißchen weiter abnehmen, bis ich am Ziel bin.

In diesem Jahr war ich endlich mal wieder im Urlaub. Und was passiert da prompt. Ich bekomme eine SMS vom North Country Boy. Der weiß aber dass ich mit jemandem zusammen bin. Ich mußte ihm das doch noch im Juni per SMS rein würgen. Hatte er doch mal gesagt dass es leichter wäre, wenn ich unerreichbar wäre. Er wollte nur hören wie es mir geht. Als ich am Tag meiner Ankunft abends meinen Freund sah, habe ich ihm das direkt erzählt. Er ging damit völlig locker um. Ich glaube das nicht. Ich glaube nicht, dass der einfach nur hören will, wie es mir geht. In den folgenden Tagen stellte sich raus dass er mich etwas sehr persönliches fragen und mir noch einige Dinge sagen wollte. Er hatte mehrere Chancen, aber es kam nix. Was mich wütend hinterließ. Was mich immer noch wütend hinterlässt. Wütend auf ihn und wütend auf mich. Wütend auf ihn weil er wieder seine übliche Scheiße abzieht. Und wütend auf mich weil ich mich ärgere und weil ich diese Sache nicht beenden kann. Ich hätte gerne ein Ende gehabt, Dinge nochmal gesagt...aber nix. Diese Episode bringt mich nun zu etwas das mich im neuen Jahr noch mehr beschäftigen wird, nämlich meine Mutter.

Hach, wo fange ich denn an? Bei den kleinen Gemeinheiten die immer mal wieder kommen. Deine Haare passen nicht mehr zu dir. Wie undankbar wir doch immer alle sind etc. bla bla bla. Ich stolperte vor einigen Tagen im Netz über eine Seite für Töchter (und bestimmt auch Söhne) narzisstischer Mütter. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte immer die Vermutung dass meine Mutter eine Narzisstin ist, aber was ich da über die Folgen für die Kinder las, ließ mich geschockt zurück. Ich erkenne mich da wieder. Zu nahezu 100 Prozent. Ich schleiche um einen Blogpost rum aber ich habe noch nicht die Kraft mich damit auseinander zu setzen. Morgen ist Weihnachten, ich bin nicht bei meiner Mutter. Ich brauche erstmal ein bißchen Zeit und Ruhe.

02.12.2015

Leichtes Übergewicht

Gebe ich mein Gewicht bei einem BMI Rechner ein, ist das meine momentane Situation. Von starkem Übergewicht kommend ist es ein Meilenstein.
Ich kann nicht in Worte fassen wie wohl ich mich derzeit fühle. Es gibt keine Worte dafür. Am Wochenende habe ich Familie und Freunde gesehen. Einige habe ich seit Monaten bzw. Jahren nicht gesehen. Und alle sagen mir wie gut ich aussehe. Wie gesund und entspannt. Zum ersten Mal seit Jahren schaue ich so gerne in den Spiegel. Ich mag meinen längeren Hals, mein trainiertes Dekolleté, meine schmaleren Schultern und mein kleineres und schmaleres Gesicht.
Nächstes Jahr wird es wohl Zeit für einen anderen Haarschnitt. Ich wälze gerade das Internet durch um was schönes zu finden. Auf jeden Fall kürzer. Aber nicht ganz kurz. Schauen wir mal. 14 Kilo sollen noch fallen. Natürlich habe ich letzte Woche stagniert. Aber hey ich hatte Geburtstag und da ist auch mal sündigen angesagt. Ach, eigentlich sündige ich immer noch mit Chips, Pizza, Eis etc. Aber ich eskaliere nicht mehr, sondern halte es auf einem guten Level.
Mein neues Körpergefühl würde ich aber für keinen Preis der Welt eintauschen. Nie wieder.