Meine Ärztin wird am Mittwoch Blut abnehmen und mich in ein Programm aufnehmen. Und in 2,5 Wochen steht der nächste Termin im Krankenhaus an. Diesmal wird es mit der OP hoffentlich klappen. Ich hatte in den letzten 3 Tagen immer wieder ein Ziehen im Bauch und es wird deutlich, dass mein Mitbewohner raus muß. Ich habe immer noch Angst vor der OP, aber die aktuelle Entspanntheit lässt das nicht ganz so schlimm erscheinen. Außerdem ist die Arbeit eine willkommene Ablenkung.
16.08.2026
16/08/2026
6.50 Uhr Sonntag. Ich bin wach. Und mir geht es gut. Seit Montag nehme ich ein zweites Medikament und meine Blutzuckerwerte sind nach unten gegangen. Ich bemerke weitere positive körperliche Veränderungen. Und ich hatte gestern nach Monaten den ersten Keks in meinem Lieblingscafé. Welcher absolut himmlisch geschmeckt hat. Mein Gewicht wird diese Woche ein bißchen stagnieren, aber damit kann ich leben. Die Arbeit hat wieder begonnen und ich merke, wie gut es ist einen Rhythmus zu haben. Was besonders positiv ist: Ich wache morgens auf und ich bin wach. Kein Rumgewälze oder Schlappheit. Mein Körper gibt mir das Signal, dass ich aufstehen kann. So wie heute eben auch. Der Mann und ich waren gestern noch in der Stadt, um ein paar Sachen zu erledigen und gestern Abend, auch aufgrund der Wärme, ziemlich kaputt. Also waren wir im einiges früher im Bett als sonst. Ich habe jetzt gerade die Zeit schonmal genutzt, um Frühstück vorzubereiten. Und mich wirklich darüber zu freuen, wie ich mich in den letzten Wochen verändert habe. Die Diabetes Diagnose war ein harter Weckruf. Gleichzeitig auch die Erinnerung gut auf sich zu achten. Ich habe nur diesen einen Körper. Und wie ich gestern festgestellt habe, merke ich jetzt auch ganz genau wenn die Werte steigen. Es gibt Mittel dagegen zu steuern und ich kann mir jetzt Reaktionen meines Körpers besser erklären. Gleichzeitig sind Dinge wie Krämpfe in den Beinen, extremer Durst, Gereiztheit und anderes verschwunden. Ich bin gerade eine absolut entspannte Person, die gestern mit dem Mann durch die Stadt laufen konnte, ohne bei jedem Schritt zu jammern.
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